Betrugsfälle | René Hermann | 4. Oktober 2015 | 2628 Views | 0 Comments

Extrem – Videoanleitung zum PayPal-Betrug

Frau mit Hund stöbert im iPadNur wer aufgeklärt ist kann richtig entscheiden | CC0 Public Domain / pixabay.de

PayPal-Betrug per Lastschrift von fremden Konten ist extrem einfach und für jeden Kleinkriminellen sofort durchführbar und PayPal fördert diese Variante. Es ist bei PayPal seit Jahren bekannt das diese Art funktioniert und es wird nichts unternommen um dem entgegenzuwirken.

Diese Betrugsmasche funktioniert jedoch nur wenn das besagte Konto von dem die Lastschrift erfolgen soll, noch mit keinem PayPal-Konto verknüpft war. Sat1 klärt in einem Video auf.

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akte2013 – Aufklärungsvideo

»Nur 5 Schritte sind nötig um Verkäufer mit PayPal auszutricksen und zu betrügen«

Es ist schier unglaublich das jahrelang bekannte Betrugsmethoden von PayPal einfach ignoriert werden. Geschädigten in solchen Fällen wird auch nicht geholfen von PayPal. Der Schaden bleibt somit immer beim Verkäufer wenn dieser sich nicht ausreichend rechtlich zur Wehr setzt.

Der „echte“ Kontoinhaber von dessen Konto das Geld abgebucht wurde, hat immer noch die Möglichkeit sein Geld zurück zu buchen und ist somit keinem Schaden erlegen. Und das PayPal einen Schaden erleidet, davon brauchen wir nicht ausgehen. PayPal sitzt an der Buchungsquelle und nutzt sämtliche Möglichkeiten um selbst nie einen Schaden zu erleiden.

Sat1 akte2013 - Aufklärungsvideo

Videoanleitung zum PayPal-Betrug | © by Katharina Hermann

Der Fall in diesem Video von Sat1 – akte2013 schildert exakt die gleiche Betrugsmasche die mir auch passiert ist. Ich wusste bis Dato (2014) auch nicht das es so einfach möglich ist und Paypal keine Sicherheitslücken schließt trotzdem diese schon jahrelang bei PayPal bekannt sind. Ich wehre mich gegen PayPal und Sie sollten das auch.

Diese Schritt für Schritt Anleitung die Sat1 – akte2013 erstellt hat, sollte uns die Augen öffnen. Im Klartext kann davon ausgegangen werden das wir jederzeit dem Risiko unterliegen alles zu verlieren.

Die Ware sowie das Geld könen mit einem Mal weg sein und wir haben uns dabei einfach nur täuschen lassen. Nicht nur von Kriminellen, nein, auch von PayPal selbst. PayPal entscheidet in solchen Fällen immer zu Gunsten von PayPal und übernimmt nie Verkäuferschutz.

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PayPal gleicht einem Roulette Spiel

»Als Verkäufer riskieren Sie einen Totalverlust von Waren und Geld wenn Sie PayPal nutzen«

Das Problem liegt doch offensichtlich auf der Hand. Die enorme Werbung die PayPal seit Jahren macht, zusammen mit seinen leeren Versprechen das PayPal sicher ist und sich um alles kümmert, ist eine reine Floskel. Wir sind uns derartiger Methoden gar nicht bewusst bevor wir nicht selber zu Opfern werden.

Auch ich hatte PayPal jahrelang vertraut und aktiv genutzt. Das Vertrauen das wir in die Popularität eines Unternehmens legen was auf Grund seiner nationalen und internationalen Größe und ehemaligen Zugehörigkeit als Tochter der Mutter eBay so schlagartig anwuchs, hat uns erblinden lassen für die eigentliche Wahrheit.

Die Risiken über PayPal Geld zu empfangen für Verkäufe, sind enorm hoch. Wie soll sich ein Verkäufer denn sicher sein das die Bezahlung nicht über gestohlene Kontodaten oder Kreditkartendaten erfolgt ist? Wie soll sich ein Verkäufer sicher sein das PayPal nicht willkürlich Beträge zurückbucht nur weil PayPal selbst keine Überprüfungen vornimmt auf Echtheit der Daten? Welchen Verkäuferschutz gibt es denn wirklich bei PayPal?

Auf diese Fragen gibt es nur eine Antwort. Es gibt keine Sicherheit für Verkäufer bei PayPal. Also wer Geld für Verkäufe über PayPal in Empfang nimmt, riskiert einen Totalverlust. PayPal darf einfach nicht genutzt werden für Verkaufsaktivitäten im Internet.





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